Geschichte wird lebendig in Der Sonnenkönig und Orange - Erfolg an der Maas

30. Juni 2019
König Willem-Alexander eröffnete am Freitagnachmittag, 9. Juni, die Ausstellung Der Sonnenkönig und Orange - Erfolg an der Maas im Limburgs Museum in Venlo. Die Ausstellung, die bis zum 7. Januar 2024 zu sehen ist, bietet eine einzigartige Perspektive auf den jahrzehntelangen Kampf zwischen dem französischen König Ludwig XIV. und Wilhelm III. von Oranien im Anschluss an das Katastrophenjahr 1672, beginnend mit der Belagerung von Maastricht vor 350 Jahren.

Die Ausstellung zeigt einzigartige und noch nie zuvor gezeigte Kunstwerke und historische Objekte in den Niederlanden. Diese stammen unter anderem aus den internationalen Sammlungen der Schlösser von Versailles, des Musée du Louvre, des Rijksmuseums und der Königlichen Sammlungen.

Ewiger Ruhm, das war es, was Sonnenkönig Ludwig XIV. mit der Einnahme von Maastricht im Jahr 1673 zu erreichen hoffte.

Eröffnung

Studenten von ArtEZ Vooropleiding Dans des Valuas-College in Venlo traten mit einem Tanz auf. Der Pianist Kasper Schonewille und die Harfenistin Oxana Thijssen eröffneten die Veranstaltung musikalisch mit Musik von Lully, einem Komponisten am Hof des Sonnenkönigs. Anschließend begrüßte der Direktor des Limburger Museums, Bert Mennings, den König und das Publikum mit seiner Eröffnungsrede.

Während des Eröffnungsprogramms im Limburgs Museum erläuterten Mathieu Segers (Historiker University College Maastricht) und Luc Panhuysen (Autor Orange gegen den Sonnenkönig) den historischen Kontext und die Limburger Perspektive auf den Kampf zwischen den beiden historischen Figuren. Anschließend eröffnete König Willem-Alexander die Ausstellung. Kuratoren des Limburger Museums und andere Experten erläuterten die Ausstellung. Abschließend sprach König Willem-Alexander mit den Beteiligten über die Ausstellung, das Programm Unvergessliches Limburgs Museum für Pflegeeinrichtungen und die kürzlich gestartete Online-Plattform Ons Limburgs Museum.

Über die Ausstellung
Ewiger Ruhm, das war es, was Sonnenkönig Ludwig XIV. mit der Einnahme von Maastricht 1673 zu erreichen hoffte. Die mächtige, befestigte Stadt, die er am liebsten persönlich erobern wollte. Die Die Aufnahme von Maastricht ist an der Decke des Spiegelsaals gut sichtbar angebracht. Die war sein Moment des Ruhms. Bald darauf versuchte der junge Prinz von Oranien Wilhelm III. ebenfalls, Maastricht einzunehmen. Die ist der Beginn einer jahrzehntelangen Rivalität. Die Ausstellung Der Sonnenkönig und Orange - Erfolg an der Maas handelt von diesen beiden persönlichen Gegnern und davon, was ihre gegensätzlichen Ambitionen für die Bewohner des Maastals bedeuteten.

Neue Perspektiven
Das Jahr 1672 ist in den niederländischen Geschichtsbüchern als das "Katastrophenjahr" bekannt. Unter In dieser nationalen Geschichte fehlten lange Zeit die Geschichten aus der Region um Maastricht, dem heutigen Limburg. Die Die Ausstellung Der Sonnenkönig und Orange erzählt diese Geschichten mit Nachdruck. Neue Quellen bieten neue Perspektiven. Also Die französischen Truppen im Maastal wurden nicht von allen als Besatzer angesehen. Manchmal wurden sie als Verbündete oder sogar als Befreier angesehen. Die Neue Geschichten machen spürbar, was der Krieg für sie bedeutet. Die In Der Sonnenkönig und Orange - Erfolg an der Maas wird die Geschichte lebendig.

Direktor Mennings blickt mit Stolz auf diesen Tag zurück. "Vielen Dank an die Gemeinde Venlo: Der Rasen sah strahlend aus! Danke an Gouverneur Emile Roemer, Bürgermeister Antoin Scholten und Kämmerer Jan Schrijen für den Empfang und die Unterstützung. Die Sonnenkönig und Orange können mit Unterstützung der Provinz Limburg, der Lotterie der Freunde, des Blockbuster-Fonds, der VandenEnde-Stiftung, des VSB-Fonds, des Prinz-Bernhard-Kulturfonds und von Zabawas realisiert werden: Danke! Vor allem aber: Danke an das Team des Limburger Museums. Top fertig!"

www.limburgsmuseum.nl

Suche