Unternehmerisches Venlo und die Gemeinde Venlo haben am 4. Dezember eine Vereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung betrifft die Zusammenarbeit bei fünf Projekten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Gewerbegebiete, Sicherheit und Internationalisierung. Die Vereinbarungen gelten von 2024 bis 2026 und die Kosten werden gleichmäßig aufgeteilt: 50% werden von der Gemeinde und 50% von Entrepreneurial Venlo getragen.
"Ein stärkerer Arbeitsmarkt, innovative Unternehmen und eine bessere Zusammenarbeit machen unsere Stadt noch lebenswerter und attraktiver", sagt Stadtrat Erwin Boom. Zwischen 2020 und 2023 haben wir bereits drei ähnliche Vereinbarungen erfolgreich umgesetzt. Die neuen Projekte machen unsere Region noch zukunftsfähiger. Man denke nur an bessere Bildung, sicherere Gewerbegebiete und neue Arbeitsplätze durch Start-ups. Das ist nicht nur eine Investition in die Wirtschaft, sondern auch in die Qualität unseres täglichen Lebens".

Lizbeth van den Boogaard (VOV), Peter Pardoel (SSCV), Ingrid Vermeer (BCGV) und Stadtrat Erwin Boom waren bei der Unterzeichnung anwesend.
Die Gemeinde Venlo hat außerdem am 4. Dezember 2024 neue Verträge mit der Supply Chain Valley Foundation (SSCV) und dem Brightlands Campus Greenport Venlo (BCGV) unterzeichnet. Bei der Supply Chain Valley Foundation liegt der Schwerpunkt auf Forschung, Innovation und Bildung. Bei Brightlands Campus Greenport Venlo liegt der Schwerpunkt auf einer Startup Challenge zur Förderung von Jungunternehmern.
Wirtschaftliche Vision 2030 und Entwicklungsagenda
Die wirtschaftliche Vision 2030 konzentriert sich nicht nur auf das finanzielle Wachstum, sondern auch auf den Wohlstand. Konkretisiert wird die Vision in der Entwicklungsagenda "Wirtschaftliche Vision 2024-2030" mit den oben genannten acht Projekten, die zu dem beitragen, was die Gemeinde als "breite Wohlstandsentwicklung" bezeichnet. Bei breitem Wohlstand geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Wohlbefinden, Lebensumfeld und Chancen für alle. Die Entwicklungsagenda setzt dies in die Praxis um, indem sie mit Unternehmern und Bildungseinrichtungen zusammenarbeitet. Das stärkt Clusternetzwerke und erhöht die Innovationskraft. Dies kommt den Einwohnern, den Unternehmen und der Zukunft der Region zugute.

