Besuch von König Willem-Alexander und Minister Raymond Knops in Fontys

20. März 2020

Als Vorsitzender des Komitees für Internationalisierung von Ondernemend Venlo engagiert sich Vincent Pijnenburg für Geschäfte über die Grenze hinweg. Der junge Dozent hatte die Ehre, mit König Willem-Alexander bei Fontys Venlo über die Initiativen zu sprechen, die die deutsch-niederländische wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Region stärken.

Text: Wesley Hegge

Ein scheinbar normaler Schultag wurde zu einem Tag, den man nicht so schnell vergessen wird. Schüler, aber auch viele Lehrer und Mitarbeiter von Fontys Venlo wurden laut Protokoll erst kurz vorher über den Arbeitsbesuch von König Willem-Alexander und Minister Raymond Knops (Inneres) informiert.

Arbeitsbesuch
Der König reiste nach Venlo, um sich ein Bild davon zu machen, wie ein wichtiger Teil der Politik des Ministers in der Praxis umgesetzt wird. Bei Fontys sprachen die beiden über die Bedeutung von Forschung und Bildung für die Grenzregion Limburg-Niederrhein. Vincent Pijnenburg, der im vergangenen Jahr zum Dozenten für grenzüberschreitende Wirtschaftsförderung ernannt wurde, begrüßte sie "an diesem besonderen Ort, mitten in der Euregio". Anschließend erläuterte er eine Reihe von Projekten und Initiativen, die die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken.
Von den rund 4.000 Fontys-Studenten kommen 58 Prozent aus Deutschland. "Ein großer Teil von ihnen lebt und arbeitet weiterhin hier in der Region", so Pijnenburg. "Die Ausbildung ist mit der Logistik, der Agrar- und Ernährungswirtschaft und dem verarbeitenden Gewerbe verbunden. Diese Sektoren sind auf beiden Seiten der Grenze stark. Als euroregionaler Campus verstärken wir die Interaktion. Es gibt enorme Möglichkeiten. Jenseits der Grenze liegt ein potenzieller Markt, der in Bezug auf Umsatz und Arbeitsmarkt in einem Umkreis von hundert Kilometern so groß ist wie die gesamten Niederlande". Pijnenburg erläuterte eine Reihe von Projekten wie das Projekt "High Potentials Crossing Border". Dabei werden Studenten mit dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt und den dort ansässigen Unternehmen vertraut gemacht.

Erkundung des deutschen Marktes
Der König und der Minister zeigten sich beeindruckt von dem geschaffenen Fundament. Sie nannten Venlo ein Beispiel für andere Grenzregionen in den Niederlanden. Auch Entrepreneurial Venlo (O.V.) engagiert sich für grenzüberschreitende Geschäfte. O.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Grenzen zu verwischen. Das Internationalisierungskomitee, das sich aus Vertretern der Wirtschaft, des Bildungswesens und der Regierung zusammensetzt, unterstützt Unternehmen bei grenzüberschreitenden Geschäften.

Euroregionaler Verbraucher von morgen
Pijnenburg ist begeistert von dem Projekt über den euroregionalen Verbraucher von morgen. "Das Verbraucherverhalten macht nicht an der Grenze halt. Viele Deutsche kommen zum Einkaufen, für kulturelle Besuche oder einen Tagesausflug nach Venlo. Umgekehrt nutzen viele Niederländer aus der Region Venlo das Angebot der deutschen Dörfer gleich hinter der Grenze. Es gibt einen Nischenmarkt: Die Unternehmer gehen geschickt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Besucher aus dem Nachbarland ein." Über diese grenzüberschreitenden Besucherströme ist jedoch kaum etwas bekannt. "Deshalb untersucht Fontys Venlo gemeinsam mit Venlo Partners, Valuascollege und Museum van Bommel van Dam, um wen es sich genau handelt, was sie suchen und wie Angebot und Nachfrage besser zusammengebracht werden können. Durch die Beantwortung dieser Fragen wollen wir die Attraktivität der Grenzregion steigern."

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